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Raumklima in Kirchen

Knapp die Hälfte der Heizenergie für Liegenschaften des Bistums Trier wird für die Temperierung von Kirchen benötigt (Energiebericht 2010). Hier zeigt sich offensichtlich ein großes Sparpotential. Nicht nur aus ökologischen und finanziellen Gründen sollten Kirchen sparsam beheizt werden. Auch Orgeln und andere Kunstwerke aus Holz vertragen im Winter schlecht zu hohe Temperaturen (d.h. über 15° C) und die damit zwangsläufig verbundenen geringen Luftfeuchten. Das UNK bietet für Mitglieder kostenlose Klimamessungen (inkl. Auswertung und Beratung) in Kirchen an.

 

Orgelschutz = Klimaschutz


Kirchengebäude weniger zu heizen schont nicht nur den Geldbeutel sondern schützt auch die Orgel und das Klima

 

Die mit dem Heizen von Kirchen zwangsläufig verbundene Austrocknung der Luft führte in Deutschland in den letzten Jahrzehnte in Hunderten von Orgeln und anderen Kunstwerken aus Holz zu Millionen-teuren Trockenschäden (Rissen). Fachleute fordern daher im Winter besonders auf die relative Luftfeuchte zu achten und einen Minimalwert von 40 % bis 45 % nicht zu unterschreiten. Dies bedeutet aus physikalischen Gründen, dass bei einer Außentemperatur von weniger als +10 °C  die maximal "erlaubte" Temperatur im Bereich der Orgel, von 12 °C bis 15 °C nicht überschritten werden sollte.


Orgelschutz und Energiesparen bzw. Klimaschutz gehen somit Hand in Hand, nämlich Kirchen weniger hoch zu heizen und gegebenenfalls die regelmäßigen Gottesdienste im Winter in eine kleinere, leichter beheizbare "Winterkirche" zu verlegen.

 

 

Die vorgenannte Problematik wird ausführlich in der Literaturstudie  "Kirchenheizung: Schutz von Orgeln und Kunstwerken, Energiesparen und Klimaschutz  gehen Hand in Hand" diskutiert. Literaturhinweise werden gegeben. Klimamessungen des UNK aus 2010/2011 untermauern anschaulich die theoretischen Ausführung.

 

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