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Aktuelle Veranstaltungen

Markt der Regionen

 

Die Fraueninitiative Lokale Agenda 21 Koblenz und Region veröffentlichte im Mai 2002 den "Öko-Fair-Führer".
Dieser Einkaufsleitfaden informiert den Konsumenten und listet Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe auf.
Der "Öko-Fair-Führer" mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren war schnell vergriffen, so dass eine überarbeitete Neuauflage im Jahr 2007 erschien.
Um Anbieter und Kunden in direkten Kontakt zu bringen, entstand die Idee einen Markt zu veranstalten.
So können sich die Kunden von der Qualität und Vielfalt des Angebots an ökologisch erzeugten, regionalen und fair gehandelten Produkten überzeugen.
Im Jahr 2002 wurde der „Markt der Regionen" erstmalig veranstaltet und ist zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders geworden. Er ist der Koblenzer Beitrag zur bundesweiten Aktion „Tag der Regionen".

Der 18. Markt der Regionen ist für Samstag, 5. Oktober 2019, 10 - 17 Uhr geplant. An diesem Tag wird auch das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel mit einem Infostand vertreten sein.

 

Den Flyer finden Sie hier.


 

10 Jahre Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel

 

Im Jahr 2004 startete das Projekt „Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel" unter der Trägerschaft des Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz mit Förderung des Landes Rheinland-Pfalz. Nachdem die Förderung des erfolgreichen Projekts ausgelaufen war, gründete sich 2009 der gemeinnützige Verein Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V. (UNK) und setzte die erfolgreiche Arbeit fort. Die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz, die das Projekt ins Leben riefen, sind ebenso Mitglied im UNK wie die Ev. Kirchenkreise Koblenz und Simmern-Trabach. Mitglied sind auch die katholischen Dekanate Koblenz, Andernach-Bassenheim und Maifeld-Untermosel. Neben weiteren kirchlichen Institutionen, sind Kirchengemeinden und interessierte Privatpersonen Mitglied im Verein.
Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung von Kirchengemeinden und kirchlichen Institutionen in Fragen des Klima- und Umweltschutzes. Seit der Vereinsgründung im Jahr 2009 fand jährlich eine Runde des Projekts „Energiesparen in Kirchengemeinden" statt. Im Rahmen des Projekts beauftragt das UNK Energieberater, die bis zu drei Liegenschaften einer teilnehmenden Gemeinde untersuchen. Am Ende erhalten die Gemeinden für jedes Gebäude einen Bericht, der die Schwachstellen aufzeigt und Tipps gibt wie Energie eingespart werden kann. Häufig lassen sich durch Verhaltensänderungen bereits große Einsparungen erzielen, manchmal reichen schon kleine Investitionen. Größere Maßnahmen sollten nur im Rahmen eines Sanierungskonzepts angegangen werden. In einigen Gemeinden konnten beachtliche Einsparungen hinsichtlich des Beheizens und Beleuchtens in den kirchlichen Liegenschaften erzielt werden.
Langzeittemperaturmessungen durch Mitarbeiter des UNK können wertvolle Hinweise für die Optimierung von Heizungssteuerungen liefern. So hat sich gezeigt, dass in den meisten Kitas die Heizungen nicht der Nutzung angepasst sind. Nicht selten wird 24 Stunden geheizt und das auch an Wochenenden, Ferien- und Feiertagen. Hier könnten sicherlich einige Euros eingespart und an anderer Stelle sinnvoller genutzt werden. Ganz abgesehen vom Nutzen für das Klima. Termine zum Erfahrungsaustausch bieten auch jenen Gemeinden die Möglichkeit zu partizipieren, die nicht selbst am Projekt teilnehmen. Vorträge zum Beheizen von Kirchen, zur Beleuchtung, zu ethischen Geldanlagen oder zum Thema Schimmel in Orgeln bieten vielfältige Informationsmöglichkeiten. Ein kostenfreier Fledermauscheck hilft Klarheit zu bekommen, ob diese geschützten Tiere in der eigenen Kirche Unterschlupf finden und wie man dann mit ihnen leben kann.
Mehrfache Auszeichnungen mit Umweltpreisen des Bistums Trier oder der Koblenzer Bürgerstiftung zeigen den Aktiven des UNK, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird.
In diesem Jahr besteht der Verein nun seit 10 Jahren.
Anlässlich dieses Jubiläums präsentiert am Montag, 18. November 2019, Greenpeace die Foto-Live-Show „Markus Mauthe – An den Rändern des Horizonts - Eine Reise zu den Indigenen Gemeinschaften und verborgenen Schönheiten unserer Erde".
Für sein neues Projekt in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace machte sich der Naturfotograf Markus Mauthe auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kulturen leben. Das Ergebnis dieser Expeditionen ist eine einzigartige multimediale Live-Show, die spannende Ausschnitte der kulturellen und ökologischen Vielfalt unseres Planeten zeigt. Als Umweltaktivist ist Mauthe zugleich Chronist des Wandels, in dem die indigenen Gesellschaften heute durch Umweltzerstörung, Globalisierung und Klimawandel begriffen sind.
Die Präsentation beginnt um 19.30 Uhr in der Pallottikirche am Haus Wasserburg (Pallottistraße 2, 56179 Vallendar). Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Haus Wasserburg und mit dem Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V. anlässlich seines 10-jährigen Bestehens statt.

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