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Projekterfahrungen

Energiesparen in Kirchengemeinden

Dritter Erfahrungsaustausch

 

Das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V. hatte zum Erfahrungsaustausch in die Christuskirche nach Andernach eingeladen. Mehrere Vertreter von Kirchengemeinden, die am Projekt Energiesparen in Kirchenge­meinden teilnahmen, berichteten von umgesetzten Maßnahmen zur Energieeinsparung. Die Erfolge des Projektes wurden deutlich, zeigten die verschiedenen Möglichkeiten und gaben den Teilnehmern Einblick, wie man bei der Umsetzung vorgehen kann.

 

Im Rahmen des Projektes Energiesparen in Kirchenge­meinden wurden bisher mehr als 21 Kirchengemeinden beraten und knapp 60 Gebäude durch Energieberater begangen. Bauliche Defizite wurden in den erstellten Energieberichten ebenso berücksichtigt wie technische, organisatorische Fragen und Verhaltensänderungen. Einer der ersten Teilnehmer beim Projekt, war die Evangelische Kirchengemeinde Andernach, die an diesem Termin Gastgeber des Erfahrungsaustausches war.

 

Teilnehmer des Erfahrungsaustausches 2014.Herr Annuß, Vorsitzender des Presbyteriums und des Bauausschusses und Dirk Niehoff, Hausmeister, stellten vor, welche Maßnahmen in der Evangelischen Kirchengemeinde Andernach bereits umgesetzt werden konnten. Zur Ev. Kirchengemeinde gehören die Kreuzkirche und die Christuskirche, 2 Kitas (Läufstraße und Schillerring) ein Jugendhaus und das Gemeindeamt.

 

"Der erstellte Energiebericht kam genau passend zum Umbau und Sanierung des Gemeindezentrums" so Herr Annuß "er stellte eine hervorragende Hilfestellung für die Planungen durch den Architekten dar, die Ergebnisse gingen in die Ausschreibungen ein". Da die Arbeiten am Gemeindezentrum gerade dem Ende zu gehen, kann hinsichtlich des Energieverbrauchs noch keine Aussage getroffen werden. Das werden erst die kommenden Heizperioden zeigen.

 

Neben den baulichen Maßnahmen wurden auch die Zeiten und Orte der Gottesdienste verändert. So wird im Winter vermehrt die besser zu temperierende Kreuzkirche genutzt und der Gemeindesaal der Christuskirche als Winterkirche eingesetzt. Auch so lassen sich Heizkosten einsparen.

 

Temperaturmessungen durch Fridbert Ackermann, Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V., in Zusammenarbeit mit Dirk Niehoff in den beiden Kitas der Gemeinde zeigten, dass dort die zeitliche Steuerung der Heizung nicht den Betriebszeiten der Kitas entsprach und so ein erhebliches Einsparpotenzial besteht. Es erfolgte deshalb eine Nachregulierung der Heizungssteuerung.

 

Nicht alle Heizkörper in den Kitas wurden gleichmäßig warm, so führte Dirk Niehoff einen hydraulischen Abgleich der Heizung durch. Durch diesen wird nicht nur eine gleichmäßige Beheizung aller Räume möglich, sondern es werden auch Energiekosten eingespart.

 

Herr Annuß dankte dem Umweltnetzwerk Kirche nochmals für die Energieberichte und die Unterstützung durch die Temperaturmessungen und deren Auswertung.

 

Erich Lescher aus Wollmerath berichtete, dass seine Kirchengemeinde an der letzten Runde des Projekts Energiesparen in Kirchengemeinden teilgenommen hat. Anlass für die Teilnahme waren Besuche verschiedener Vortragsveranstaltungen des Umweltnetzwerks Kirche. Umgesetzt wurde bereits eine Modernisierung der Beleuchtung durch Austausch der alten Glühbirnen gegen moderne mit LED-Technik. Der Energieverbrauch der Beleuchtung konnte so auf 10 % reduziert werden. Ein Boiler wurde durch einen Durchlauferhitzer ersetzt, der den Bedarf an Warmwasser energiesparender decken kann. In seiner Kirchengemeinde steht eine Turmsanierung an. Auch hier wird beabsichtigt die Energieberichte in die Planungen einzubeziehen.

 

Mit der aktiven Umsetzung von Energiesparmaßnahmen in Kirchengemeinden nehmen diese eine Vorbildfunktion ein. Mehrere Teilnehmer berichteten, dass sie auf Grund der Erfahrungen in der Kirchengemeinde auch entsprechende Maßnahmen, wie die Umstellung der Beleuchtung oder die bessere Heizungssteuerung in ihrem privaten Haushalt umgesetzt haben und erhebliche Einsparungen erzielt haben.

 

Erich Lescher lag es besonders am Herzen, zu betonen: "Es geht nicht darum den letzten Cent durch Maßnahmen einzusparen, sondern aktiv für die Bewahrung der Schöpfung zu werden". Hiermit trifft er auf die Zustimmung der Anwesenden. Sie alle wünschen sich ein größeres Engagement vieler Kirchengemeinden.

 

Weitere Informationen zum Projekt Energie sparen in Kirchengemeinden, welches aktuell in den 5. Durchgang startet, gibt es bei Rüdiger Kape, 0261/108-420, ruediger.kape@kvmyk.de


 

Energiesparen in Kirchengemeinden

Zweiter Erfahrungsaustausch

 

 

Am Dienstag, 14. Januar 2014 hatte das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V. zum Erfahrungsaustausch ins Pfarrheim der Kath. Kirchengemeinde St. Marzellinus und Petrus

nach Vallendar eingeladen. Vierzehn Teilnehmer des Projekts Energiesparen in Kirchengemeinden und Projektbegleiter aus dem Umweltnetzwerk Kirche hatten sich zum Erfahrungsaustausch eingefunden.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Manfred Brechtel, dem Vereinsvorsitzenden des Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel, stellten Pfarrer Kiefer und Josef Bokern die Situation der Kirchengemeinde St. Marzellinus und Petrus vor. Hier werden zurzeit Räumlichkeiten genutzt, die energetisch gesehen schlechte Voraussetzungen bieten. Allerdings könnte sich dies mittelfristig ändern. Dann besteht die Möglichkeit Neubauten zu realisieren, die energetisch dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.

Im weiteren Verlauf stellte Fridbert Ackermann seine vorläufigen Ergebnisse zum Thema Heizungsregelung in Kitas vor. Seit 2011 wurden durch das Umweltnetzwerk 20 Kitas mit Hilfe von Temperaturmessungen über einen Zeitraum von ca. 14 Tagen auf die Regelung der Heizung überprüft. Die Ergebnisse waren ernüchternd. Keine der Regelungen funktionierte zufriedenstellend zumindest im Hinblick auf den Aspekt der Energie- und Kosteneinsparung. In aller Regel wurden die Temperaturen in den Gebäuden weder nachts noch an Wochenenden oder in den Ferien abgesenkt. In manchen Fällen ist dies auch gar nicht möglich, da andere Gebäude oder Gebäudeteile (Wohnungen oder Pfarrheime) von der Heizung mit versorgt werden, die permanent beheizt werden müssen. In vielen Fällen bestehen deutliche Einsparpotentiale. Je nach Größe der Kita ist mit Beträgen von bis zu 1000 € im Jahr zu rechnen. Um hier Verbesserungen zu erreichen, ist es erforderlich ein Bewusstsein für die Thematik zu schaffen, die Verbräuche und die damit verbundenen Kosten zu dokumentieren und die Zuständigkeiten klar zu regeln sowie die Verantwortlichen umfassend zu schulen, da die Regelungen häufig sehr anspruchsvoll sind. Dies wird ein Arbeitsschwerpunkt des Umweltnetzwerks in der Zukunft sein.

Beim Erfahrungsaustausch stellten die Vertreter der Kirchengemeinden die in ihren Gemeinden umgesetzten Maßnahmen und die realisierten Einsparungen vor.

So konnte durch die Absenkung der Raumtemperatur um 3°C in der Kirche St. Marzellinus und Petrus in Vallendar der Energieverbrauch um rund 20 Prozent reduziert werden.

Eine Modernisierung der Beleuchtung sorgte für Stromeinsparungen von mehr als 40 %.

 

In einer anderen Kirchengemeinde konnten bislang noch keine der Maßnahmen umgesetzt werden, die im Energiebericht vorgeschlagen wurden. Ursache hierfür ist u.a. die Tatsache, dass die Heizung mehrere verschiedene Gebäude bedient und entsprechend großzügig geplant wurde. Hier wären zunächst größere Investitionen erforderlich.

 

Den Energiebericht erhalten die Teilnehmer am Projekt Energiesparen in Kirchengemeinden nach den Begehungen mit dem Energieberater, um in den Gremien die geeigneten Maßnahmen auszuwählen. In den meisten Fällen werden hier Maßnahmen vorgeschlagen, die keine oder nur geringe Investitionen erfordern.

 

Eine weitere Kirchengemeinde mit einer Kirche aus dem 11. Jahrhundert berichtete von ihren Problemen mit Feuchtigkeitsschäden, die bereits kurz nach einer Sanierung aufgetreten sind. Im Rahmen des Projekts Energiesparen in Kirchengemeinden konnte festgestellt werden, dass gerade die betroffenen Bereiche vom Warmluftstrom der Heizung nicht erreicht werden. Ein weiterer Faktor für die nassen Wände könnte in einer defekten Regenwasserableitung zu suchen sein. Dies muss noch abschließend geklärt werden.

 

Dieser zweite Erfahrungsaustausch war für die Teilnehmer wieder sehr informativ und hat Anregungen für die weitere Arbeit in der eigenen Kirchengemeinde mit sich gebracht.

 

Der Erfahrungsaustausch im Rahmen solcher Termine ist fester Bestandteil des Projekts Energiesparen in Kirchengemeinden, das durch das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel durchgeführt wird.

Den Bericht können Sie hier (Größe: 75 kB; Downloads bisher: 973; Letzter Download am: 16.06.2019) im PDF-Format downloaden.

 


Energiesparen in Kirchengemeinden

Erste Projektergebnisse liegen vor

 

 

Im Jahr 2010 startete das Projekt ?Energiesparen in Kirchengemeinden? des Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel e. V. . Bei Begehungen der Liegenschaften mit Energieberatern erhielten die Gemeinden erste Tipps, wie der Verbrauch an Heizenergie oder Strom gesenkt werden kann. Vieles bedeutet lediglich eine Änderung des Verhaltens oder eine kleine Investition. Einen schriftlichen Bericht erhielten die Gemeinden im Anschluss für die Entscheidungsfindung in den Gremien.

 

Am 05.07.2013 erfolgte in der Hoffnungskirche der ev. Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf ein Erfahrungsaustausch. Fridbert Ackermann, Beiratsmitglied des Vereins und Mitglied der ev. Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf, hatte gerade diese Kirchengemeinde besonders intensiv betreut, indem er mit Messgeräten für Temperatur und Luftfeuchte langfristig Messungen vornahm und die Zählerstände regelmäßig, zum Teil sogar täglich abgelesen hat, um den Ursachen des Energieverbrauches auf den Grund zu gehen. Durch die Messungen konnten Fehlsteuerungen der Heizung für die Kita entlarvt werden, die beispielsweise an Wochenenden ganz normal durchlief. Ebenso konnten die Zeiten für das Aufheizen der Kirche verändert werden und schließlich für besonders kalte Tage die Benutzung einer sogenannte Winterkirche eingerichtet werden. Dies ist ein kleinerer Raum im Gemeindezentrum, der sich wesentlich günstiger beheizen lässt als die Kirche.

Fridbert Ackermann erläuterte anhand der Messkurven, welche Maßnahmen welche Wirkungen zeigten und dass im Verlauf der letzten drei Jahre Heiz- und Stromkosten in Höhe von bis zu 38.000 € (zusammen für: Hoffungskirche, Kita Hoffnungskirche, Kita Asterstein) eingespart werden konnten.

Herr Carstensen, Kirchbaumeister der ev. Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf, dankte Herrn Ackermann für seinen unermüdlichen Einsatz, der diese Erfolge erst möglich machte.

Im Anschluss stellte er Maßnahmen vor, die sich aus der Projektteilnahme ergeben haben.

Zum einen wurde ein Ingenieurbüro beauftragt ein Sanierungskonzept zu entwickeln und im Anschluss ging es an die Umsetzung der Vorschläge. Der Katalog der vorgeschlagenen Maßnahmen, umfasst kostengünstige Sofortmaßnahmen bis hin zu solchen, die sich nur über sehr lange Zeiträume refinanzieren. Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidungsfindung ist die Amortisationszeit. Zu den kostengünstigen Sofortmaßnahmen gehörten der Einbau von Thermostatventilen, die Abdichtung von Türen und die Beseitigung von nicht genutzten Heizsträngen. Der bauliche Brandschutz bedingte eine Erneuerung der Lüftungsanlage, die nun optimiert wurde.

Der gesamte Maßnahmenkatalog ist der Zielplan, wobei die künftige Entwicklung der Gemeinde nicht aus dem Blick verloren werden darf. Schließlich werden sinkende Zahlen von Gemeindemitgliedern dazu führen, dass auf Dauer nicht alle Liegenschaften erhalten werden können und künftig jene energetisch ertüchtigt werden, die weiterhin genutzt werden sollen. Andere werden evtl. veräußert werden.

Beim anschließenden Rundgang durch die Gebäude konnten die ersten Optimierungsmaßnahmen vorgestellt werden. Vielfach zeigte sich aber, dass die beauftragten Firmen nur teilweise zufrieden stellende Ergebnisse ablieferten.

So wurde die hoch komplizierte Heizungssteuerung in der Kindertagesstätte dank der Unterstützung durch das Umweltnetzwerk Kirche, das Hochbauamt der Stadt Koblenz/Herr Probst und die EVM durch eine einfach zu bedienende Steuerung ersetzt werden. Diese Steuerung hat sich schon mehrfach in städtischen Schulen sehr bewährt und erhebliche Einsparungen zur Folge. In der Kindertagesstätte ist dieser Effekt allerdings in der letzten Heizperiode leider noch nicht eingetreten. Temperaturmessungen an den verschiedenen Versorgungssträngen haben mittlerweile eine fehlerhafte Installation der Steuerung entlarvt, die noch geändert werden muss.

Gerade die Temperaturmessungen zum Einen in den beheizten Räumlichkeiten, zum Andern an den Heizungsrohren (Vor- und Rücklauf) leisten einen wichtigen Beitrag Energie einzusparen, indem sie Fehlsteuerungen der Heizung z.B. in Bezug auf Nachtabsenkungen, Absenkungen an Wochenenden oder in den Ferien aufdecken. Häufig werden solche Zeiten eingestellt in der Realität läuft die Heizung aber wie an jedem anderen Werktag durch.

Nach angeregter Problemerörterung und weiteren Optimierungsvorschlägen für die Zukunft kehrten die Teilnehmer zurück in den Gemeinderaum.

Hier präsentierte Herr Müller, Kirchbaumeister der ev. Kirchengemeinde Koblenz-Mitte die Verbesserungen beim Energieverbrauch, die sich in der Florinskirche durch die Erneuerung der Heizung ergeben haben. Hier begleitete das UNK den Einbau der neuen Konzertorgel mit Messungen von Temperatur und Luftfeuchte, Insbesondere das Einhalten der Luftfeuchte ist ein wichtiges Kriterium in Hinblick auf die Garantieleistungen des Herstellers der Orgel. In der Folge wurde auch eine Erneuerung der Heizung erforderlich. Das installierte neue System der Firma Mahr hatte trotz gestiegener Energiepreise eine Einsparung von 45 % der Kosten zur Folge.

Herr Bokern, Umweltbeauftragter der kath. Kirchengemeinde Vallendar  berichtete von den Erfolgen, die in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar erzielt werden konnten. Die Kirche hat eine Grundfläche von 1600 qm und ein Luftvolumen von rund 30.000 Kubikmetern. 1993/94 erhielt die Kirche eine neue Orgel. Seitens des Orgelbauers wurden 17°C Raumtemperatur und eine rel. Luftfeuchte im Bereich von 40 - 75 % gefordert. Wobei insbesondere die Luftfeuchte im Hinblick auf Schäden an der Orgel von Bedeutung ist. Während die Temperatur stärker den Klang beeinflusst. Es folgte eine Innensanierung und eine Umstellung der Beheizung des Kirchenraums. Statt der bisherigen Warmluftheizung wurden ebenso wie in der Florinskirche Wärmetauscher installiert. Ergebnis ist eine gleichmäßigere Beheizung des Gesamtraums, mit geringeren Differenzen zwischen Boden und Decke. Die Heizung selbst wurde nicht erneuert.

Ergebnis der Begehungen im Rahmen des Projekts Energiesparen in Kirchengemeinden war, dass eine Erneuerung der Heizungspumpen empfohlen wurde. Dies konnte bislang nicht umgesetzt werden. Stattdessen erfolgte eine stufenweise Absenkung der Temperatur von 17°C auf 14°C mit entsprechenden Einsparungen bei der Heizenergie um ca. 20 %. Ein weiteres Problem ist die Beleuchtung mit Hochvoltstrahlern, die nun optimiert werden soll. Hier ist mit einer Einsparung von bis zu 12.000 € zu rechnen, wenn auf LED Technik umgestellt werden kann. Bzgl. der Beleuchtung hat Herr Reitz von der Firma Maxxlight aus Welling bei Mayen Herrn Bokern informiert und beraten.

 

Alle Anwesenden begrüßten den Austausch und wünschten sich einen solchen Termin regelmäßig. Neben den konkreten Beispielen, die vorgestellt wurden, war insbesondere der Austausch sehr fruchtbar und hat neue Impulse für die weitere Arbeit ergeben.

Das UNK strebt einen solchen Austausch in halbjährigem Rhythmus an und wird das Projekt auch in Zukunft fortsetzen. Hierbei sollen auch die Erfahrungen aus den bisherigen Durchgängen einfließen, um den Projekterfolg zu sichern.

 

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